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Dömitz

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Dienstag, 28.04.2015

Fast neun Jahre geplant, nun steht sie da


Fast neun Jahre geplant, nun steht sie da
Dreigeteilt zeigt sich die neue Überdachung der Dömitzer Festungsbühne. Donnerstag, den 09.04.2015 hatte die Inititative LuK dort zum Richtfest eingeladen. Foto: I. v. Bergen
Richtfest der Bühnenüberdachung auf der Festung Dömitz

rs Dömitz Der Dömitzer Architekt Michael Porep kam bei ihrem Anblick etwas ins Schwelgen: Die Nachmittagssonne zeichnete Baumschatten auf der hinteren Schildwand des Mittelschiffes der basilikalen Freilichtbühnenüberdachung, die an desem Tag inoffiziell mit einem Richtfest eröffnet wurde. „Fast freskenhaft“, freute sich Porep, der als Mitglied der Dömitzer Initiative Leben und Kultur (LuK) Mitein- ladender war. Die Gäste unter anderem: zahlreiche LuK-Mitglieder, die Angestellten des Bauhofes Dömitz, die Mitarbeiter des Baumamtes, Diakon Christophorus Baumert, Stadtbrügermeister Helmut Bode und seine Vorgängerin Renate Vollbrecht.
Gemeinsam sang man nach dem Richtspruch, den von Heinz Siller und Jörg Jahncke hielten, zum Trompetenspiel von Klaus Sackel das Lied „Nun danket alle Gott“.

Insgesamt kostete die Überdachung der Bühne, deren Errichtung sich die Initiative LuK schon bei ihrer Gründung 2007 zur Förderung von Kultur auf die Fahne geschrieben hatte, rund 180 000 Euro. 121000 Euro davon werden aus LEADER-Fördermitteln kommen. 20 000 Euro hat LuK über Jahre mit diversen Aktionen gesammelt. Und auch der Förderkreis der Festung Dömitz beteiligte sich finanziell. Der Rest kommt aus dem Dömitzer Haushalt.

Die Festungsbühnenüberdachung, die offiziell zu den Norddeutschen Tagen am Pfingstsonntag eingeweiht wird, ist rund 19 Meter breit, 11 Meter tief und an der höchsten Stelle 10,50 Meter hoch. Ende Januar war Baubeginn (Kiebitz berichtete). Über dem Traversengerüst, das in drei Segmente unterteilt ist, ist eine starke Plane gespannt.
Zur Gestaltung der Überdachung erklärte Stadtbürgermeister Helmut Bode: „Weil wir von der Denkmalpflege die Auflage erhalten haben, die Konstruktion jedes Jahr im Herbst wieder abzubauen und weil wir auf die Kosten achten mussten, haben wir uns gegen den ersten Entwurf und stattdessen für ein Leichtmetalltragwerk entschieden, das beim Bühnenbau und in der Veranstaltungstechnik häufig Anwendung findet.“

Kiebitz, 15.04.2015
aktualisiert am 28.04.2015
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